Wie ich als Journalistin und Business-Coach Content produziere

Ex-Chefredakteurin Sabine Fäth hat mit Scribershub.com eine Vermittlungsagentur für Journalisten, Werbetexter und Ghostwriter gegründet. In ihrem regelmäßigen Format “Content-Buzzer" durfte ich jetzt in einem Fragebogen beantworten, was für mich guten Content ausmacht – besonders in meiner Rolle als Business-Coach, aber auch als Journalistin. Dabei ist mir noch einmal bewusst geworden, wie wichtig es mir ist, durch die Themen, über die ich schreibe, zu vermitteln, wer ich als Coach bin, welche Haltung mich ausmacht und auch, welche Sprache ich spreche.

Als Business-Coach ist Sichtbarkeit sehr wichtig für mich, deshalb poste ich Beiträge bei LinkedIn und bei Instagram und habe diesen Blog hier. Und so gehe ich vor, damit das aus meiner Sicht gut wird:

Nah dran sein: 

Ich schreibe zu 90 Prozent über Themen, die mir in meiner Coaching-Praxis, im redaktionellen Zusammenhang oder in Gesprächen mit Bekannten begegnen

Neu Gelerntes teilen: 

Zu 10 Prozent verlinke ich aber auch Content, der mich inspiriert hat und kommentiere ihn mit meinen persönlichen Learnings.

Von mir sprechen: 

Ob ich ein hilfreiches Coaching-Tool vorstelle oder über eine Entwicklung in der Arbeitswelt schreibe: Ich suche nach ganz konkreten Beispielen aus meiner Erfahrungswelt.

Eigene Sprache: 

So wie ich spreche, schreibe ich auch: direkt, unkompliziert, bilderreich. Denn mit jedem Beitrag will ich möglichst authentisch meine Werte und meine Haltung als Coach rüberbringen. Dies ist vielleicht der größte Unterschied zum journalistischen Schreiben, bei dem ich als Person ja meist zurücktrete.

Eigene Optik: 

Personal Branding heißt bei Coaches und Beraterinnen auch: Welche Schrift, Farbwelt, Fotografie passen zu mir, drücken meine Persönlichkeit aus? Darüber machen sich viele Kolleg*innen zu wenig Gedanken und nutzen die immer gleichen Stockfotos, die schon so oft gesehen sind, dass sie niemanden mehr berühren. Ich habe einen Farbcode und zwei Schriften, die ich durchgängig für meinen Content nutze, baue auch meist mein Logo mit ein. Wenn ich eine sehr persönliche Aussage mache, dann nutze ich auch mal ein Porträtfoto von mir, aber sparsam – auch, weil mir diese direkte Form der Selbst-Promotion immer noch etwas unangenehm ist. Aber sichtbar werden als Coachin heißt eben auch: Gesicht zeigen.

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